Wir begleiten Bauherrschaften, Unternehmen und Planungsteams bei Umbauprojekten, Ökobilanzierung und CO₂-Absenkpfaden, ergänzt durch GEAK-Expertise und Zertifizierung nach SNBS, Minergie und LEED.
Talweg: der natürliche, tiefste Weg durch ein Tal, Sinnbild für den effizientesten Pfad zur CO₂-Reduktion.
Der Schwerpunkt liegt auf Umbauprojekten, der GEAK-Expertise für Bestandesbauten sowie der Ökobilanzierung und der Entwicklung von CO₂-Absenkpfaden. Zertifizierung und Wettbewerbsbegleitung ergänzen diese Spezialisierung.
Der Umbau bestehender Bauten liegt uns besonders am Herzen und ist auf seine Art die anspruchsvollste Bauaufgabe überhaupt: Es braucht ein genaues Verständnis für den Bestand und ein durchdachtes Zusammenspiel zwischen Neu und Alt. Die Ökobilanz eines Gebäudes entscheidet sich oft genau hier, nicht im Neubau.
Als GEAK-Experten für Bestandesbauten beurteilen wir den energetischen Zustand und beraten bei der Konzeptionierung der Gebäudetechnik, von der Wärmeerzeugung bis zur gezielten Ausschöpfung kantonaler und kommunaler Förderbeiträge. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Betriebsoptimierung bestehender Gebäudetechnikanlagen zur nachhaltigen Senkung der Betriebsenergie.
Berechnung der grauen Energie und Treibhausgasemissionen von Bauprojekten über den gesamten Lebenszyklus, inklusive Variantenvergleich von Konstruktionen.
Aufbau von CO₂-Absenkpfaden für Unternehmen, als Grundlage für deren Klimastrategie und Berichterstattung.
Die richtige Materialisierung am richtigen Ort: Wir beurteilen Baustoffe und Materialisierungsaufbauten so, dass die Umwelt geschont und gleichzeitig die Betriebsenergie möglichst tief gehalten wird.
Vorprüfung, Antragsstellung und Nachweisführung für Nachhaltigkeitslabels, abgestimmt auf Nutzungsart und Standort.
Beurteilung von Wettbewerbsbeiträgen aus energetischer und ökologischer Sicht, als Fachjury oder in der Beratung von Planungsteams.
Fachliche Beratung und Vertretung der Bauherrschaft während des gesamten Bauprozesses, von der Zieldefinition bis zur Abnahme, bei Neubau ebenso wie bei Sanierung. Für kleinere Umbauten bis 5 Mio. Franken bieten wir zudem das Baumanagement an.
Referenzwert Massivbauweise: rund 2,9 kg CO₂-eq/m²/a
Referenzwert Massivbauweise: rund 6'120 UBP/m²/a
Referenzwert Massivbauweise: rund 12,6 kWh-eq/m²/a
Beispielhafte Kennwerte für den gezeigten Wandaufbau, ermittelt nach KBOB-Ökobilanzdaten und SIA 2032. Balken beim Darüberfahren zeigen den Vergleich zur Massivbauweise.
Stark vernetzt: Für Fachfragen ausserhalb dieses Kerns, etwa Bauingenieurleistungen, Architekturleistungen, spezialisierte Fachunternehmen für die Umsetzung im Umbau oder Schall- und Akustikplanung, arbeiten wir mit einem festen Netzwerk erfahrener Fachpartnerinnen und Fachpartner zusammen.
Jedes Mandat folgt dem etablierten Schweizer Phasenmodell, damit Nachhaltigkeitsfragen dort einfliessen, wo sie am meisten bewirken.
Zieldefinition, Machbarkeit und erste Grobabschätzung der Ökobilanz noch vor dem Vorprojekt.
Variantenvergleich von Konstruktion und Gebäudetechnik, laufende Ökobilanzierung parallel zur Planung.
Nachweisführung gegenüber Zertifizierungsstellen, Prüfung der Unternehmerangebote auf Zielkonformität.
Baubegleitung, Qualitätssicherung auf der Baustelle und Schlussdokumentation für die Zertifizierung.
Jede Kubatur hat einen tieferen Pfad. Die Aufgabe ist, ihn zu finden, bevor der erste Beton gegossen wird.
Eine Auswahl an Projekten unterschiedlicher Grössenordnung und Nutzung.
Bauherrenberatung für ein Bürogebäude mit rund 13'500 m² Geschossfläche, Zertifizierungsbegleitung bis zum Zielzertifikat.
Zertifizierungsbegleitung für eine Wohnüberbauung mit rund 50 Wohnungen nach SNBS Gold.
Bauherrenvertretung und Vorsitz der Baukommission für eine neue Genossenschaft, aktuell in der Planungsphase, Ziel SNBS Platin.
Zertifizierungsbegleitung für einen Gewerbebau mit rund 14'500 m² Geschossfläche nach SNBS Platin und Minergie-P.
Daneben mehrere Mehrfamilienhaus- und Bürobauprojekte in der Planungsphase, jeweils mit Ziel SNBS Platin und Bauherrenberatung in Nachhaltigkeit und Bauphysik.
Kurze Antworten zu den Themen, zu denen wir am häufigsten gefragt werden.
Der GEAK, der Gebäudeenergieausweis der Kantone, beurteilt den energetischen Zustand eines bestehenden Gebäudes und ordnet ihn einer Effizienzklasse von A bis G zu, ähnlich dem Energielabel bei Haushaltsgeräten. Er bildet oft die Grundlage für Sanierungsentscheide und für Fördergesuche.
SNBS steht für den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Er beurteilt ein Bauprojekt nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich, und wird in den Stufen Basis, Silber, Gold und Platin vergeben.
Minergie fokussiert stark auf den Energieverbrauch im Betrieb, SNBS betrachtet zusätzlich graue Energie, Gesellschaft und Wirtschaftlichkeit ganzheitlich, und LEED ist ein international anerkanntes Zertifizierungssystem mit ähnlich breitem Ansatz wie SNBS. Je nach Projekt und Zielpublikum eignet sich das eine oder andere Label besser.
Ein CO₂-Absenkpfad zeigt auf, wie ein Unternehmen seine Treibhausgasemissionen über die Zeit schrittweise reduzieren kann, meist mit konkreten Zwischenzielen. Er dient als Grundlage für die Klimastrategie und die Berichterstattung gegenüber Kundschaft, Investorinnen und Behörden.
Ein grosser Teil der grauen Energie eines Gebäudes wird durch Entscheide festgelegt, die früh im Projekt fallen, etwa bei Konstruktion und Materialwahl. Eine Ökobilanzierung schon in der Konzeptphase zeigt Varianten auf, bevor sie sich später kaum mehr korrigieren lassen.
Kantone und Gemeinden bieten unterschiedliche Förderprogramme für Sanierungsmassnahmen wie Gebäudehülle, Heizungsersatz oder GEAK-Beratung an, häufig koordiniert über das Gebäudeprogramm. Welche Beiträge im Einzelfall möglich sind, hängt vom Standort und Projekt ab, das prüfen wir gerne gemeinsam.
Bei einem Umbau steckt der grösste Hebel meist im Umgang mit dem Bestand: welche Bauteile bleiben erhalten, welche werden ersetzt, und mit welchen Materialien. Wer das früh mitdenkt, spart oft mehr graue Energie ein als durch spätere Optimierungen an der Gebäudetechnik möglich wäre.
Ja, oft sogar mehr als ein Neubau: Bestehende Bausubstanz bringt Unsicherheiten mit sich, etwa bei verdeckten Schäden oder unklaren Plänen. Eine Bauherrenberatung hilft, diese Risiken früh zu erkennen und Entscheide fundiert statt unter Zeitdruck zu treffen.
Der fachliche Schwerpunkt liegt auf Energie, Materialien und deren Ökobilanz. Diese Spezialisierung erlaubt eine Tiefe, wie sie eine breite Generalistentätigkeit nicht bieten kann, insbesondere bei CO₂-Absenkpfaden für Unternehmen und der Beurteilung von Konstruktionsvarianten.
Für Fachfragen ausserhalb dieses Kerns steht ein festes Netzwerk erfahrener Partnerinnen und Partner zur Verfügung, sodass Bauherrschaften ein Mandat aus einer Hand erhalten, ohne dass eine Fachdisziplin an Tiefe verliert.
Sitz ist St. Gallen, mit Wurzeln und besonderem Bezug zur Ostschweiz, einem Markt, in dem diese Spezialisierung bislang kaum vertreten ist. Die Tätigkeit reicht darüber hinaus über die ganze Deutschschweiz, mit Projekten unter anderem in Basel und Zürich.
Sandro Infanger
Sandro Infanger hat seine berufliche Laufbahn mit einer handwerklichen Lehre als Heizungsinstallateur begonnen und seine ersten Erfahrungen direkt auf dem Bau gesammelt. Es folgten eine zweite Lehre zum Gebäudetechnikplaner, das Studium in Energie und Umwelt sowie ein Master in Business Administration mit Vertiefung Change Management. Diese Verbindung aus Handwerk, technischem Fachwissen und betriebswirtschaftlicher Perspektive prägt bis heute seine Arbeitsweise: pragmatisch, präzise und stets nah am Gebäude selbst. Als GEAK-Experte kennt er den energetischen Zustand von Bestandesbauten aus erster Hand, mit besonderem Interesse an der Bauphysik und an Umbauprojekten, von der Materialisierung bis ins konstruktive Detail wie bei einem Deckensystem, dort wo die meisten Emissionen anfallen. Daneben doziert er an der Hochschule Luzern im Bereich Nachhaltiges Bauen und gibt sein Wissen an die nächste Generation weiter.
Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns innerhalb von zwei Arbeitstagen zurück.
Talweg Baukonsulenten
Sandro Infanger
Zwinglistrasse 37
9000 St. Gallen
E-Mail: info@talweg-beratung.ch
Telefon: +41 79 738 54 04
Haftungshinweis: Für die Inhalte externer Links, auf die von dieser Website verwiesen wird, wird keine Haftung übernommen.
Über das Kontaktformular auf dieser Website übermittelte Angaben (Name, E-Mail-Adresse, Nachricht) werden ausschliesslich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und an info@talweg-beratung.ch weitergeleitet. Der Versand erfolgt über den Dienstleister FormSubmit. Es werden keine Cookies zu Analyse- oder Marketingzwecken eingesetzt. Bei Fragen zum Umgang mit Ihren Daten kontaktieren Sie uns direkt per E-Mail.